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Erstes Wiener Lesetheater
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Die wichtigsten Punkte für die Veranstaltung von Lesungen im Rahmen des Ersten Wiener Lesetheaters (1. WrLT) (aktualisiert März 2020)

Informationen für alle, die eine Lesung (Veranstaltung) verantworten wollen.

Ich möchte eine Lesung durchführen, was muss ich als Verantwortliche/r berücksichtigen?
• Einreichung
• Finanzierung
• Projektmanagement
• Honorarauszahlung
• Öffentlichkeitsarbeit
• Termin, Ort, Technik
• Spenden

1. Einreichung
Ich sende meine Einreichung vor Ende der Einreichfrist an das Dreiergremium. Die Einreichung muss folgende Informationen enthalten: Titel, Autor/in(nen), geschätzte Anzahl der Mitwirkenden.
• Schriftlich an Susanna C. Schwarz-Aschner, Beduzziweg 15/C, 1230 Wien oder per Email mail@lesetheater.at
• pro Person können bis zu 5 Titel eingereicht werden
• Einreichfrist: bis Ende Juli für Lesungen im Folgejahr
• Es liegt in der Verantwortung des/der Einreichenden sich bereits VOR der Einreichung um die Verlagsrechte zu kümmern.
• als Verantwortliche/r sollte ich ordentliches Mitglied des 1. WrLT sein

2. Finanzierung
Das verfügbare Jahresbudget hängt von den Subventionen von MA 7 (Wien Kultur) und Bundeskanzleramt ab. Falls die Anzahl der Einreichungen das verfügbare Budget übersteigt und mit den Einreichenden keine Lösung gefunden wird (Reduktion der Projekte), nimmt der Beirat des 1. WrLT eine anonyme Reihung vor, das Dreiergremium des 1. WrLT wertet die Reihung aus. Die Gültigkeit ist erst nach den Subventionszusagen gegeben.
Finanziert werden:
• Honorare (für alle Mitwirkenden max. je € 50 pro Lesung). Die Gesamtsumme für Honorare ist mit 400 € gedeckelt, d.h. bei mehr als 8 Mitwirkenden reduziert sich das Honorar für
jede/n einzelnen entsprechend). Bei Großveranstaltungen (z.B. Chansonabend, Katzenfasching etc.) gilt eine Deckelung von 600 € .
• Kopierkosten und Porto (nur mit Originalbelegen), soweit sie einen vertretbaren finanziellen Rahmen nicht überschreiten.
• Wenn nötig, ggf. Verlagsrechte in der Höhe eines Honorars (Sondertarif für Verein einfordern!)
• In Ausnahmefällen Raummiete in der maximalen Höhe eines Honorars. Bitte vor der Veranstaltung beim Dreiergremium ansuchen!
• Achtung: Es werden keine Transportkosten (z.B. Taxi) bezahlt.

Nicht honorierte Lesungen: Texte, die nach der Abstimmung keine Finanzierung bekommen oder spontane Leseaufführungen, bzw. auch Wiederholungen bereits einmal finanzierter Lesungen können selbstredend – eben unbezahlt – durchgeführt werden.
Auch bei nicht honorierten Lesungen bitte den Termin mit dem Dreiergremium absprechen, um „Doppelbuchungen“ zu vermeiden. Eine Ankündigung im „LeseZeichen“ ist selbstverständlich auch möglich (vergl. 5. und 6). Ebenso gilt, wie bei finanzierten Lesungen, 7. vollinhaltlich.
"S-Stücke" ("Sonderprojekte"): Es besteht die Möglichkeit, für Projekte, die nicht eingereicht wurden (und nicht eine allfällige Beirats-Urabstimmung durchlaufen haben), Finanzierung zu bekommen. Das gilt insbesondere anlässlich eines unvorhersehbaren Ereignisses (politische Ereignisse, Ableben einer Autorin/eines Autors) oder literarisch aktueller Stücke/Texte (Beschluss der Generalversammlung 2000).
Für die Finanzierung eines Sonderprojekts bitte einen Antrag mit einer kurz gefassten Begründung an das Dreiergremium stellen. Dieses wird dann darüber beraten, ob das Projekt in die Finanzierung aufgenommen werden kann und den/die Einreichende/n umgehend darüber informieren.

3. Projektmanagement
Als Verantwortliche/r bin ich zuständig für:
• die Einholung der Rechte bei Autor/in und/oder Verlag
• das Bestimmen von Termin und Veranstaltungsort
• die Suche nach Mitwirkenden
• Dramaturgie, Regie
• Öffentlichkeitsarbeit
• Ich zahle den Mitwirkenden ihre Honorare aus.
• Ich liefere unterschriebene Honorarnoten, Dokumentationsblatt (wird den Honoraren bei Übergabe beigelegt), Spenden und die Liste mit allfälligen neuen Interessent/inn/en für das „LeseZeichen“ nach der Veranstaltung so schnell wie möglich ab (bei jedem der drei Vorstandsmitglieder möglich) – spätestens jedoch bei der Aussendung des auf die Lesung folgenden Monats.
• Ich lege bei der Lesung eine Adressliste (wird den Honoraren bei Übergabe beigelegt) auf und weise auf die Möglichkeit hin, das „Lesetheater LeseZeichen“ per Post oder elektronisch zu erhalten und Mitglied des 1. WrLT zu werden (für die Mitgliedschaft ist unbedingt auch die Postadresse einzutragen). http://www.lesetheater.at/downloads/LTh-Adressliste.pdf
• Ich weise auf Spendenkörbchen und die Wichtigkeit von Spenden hin.
• Ich zähle die anwesenden Zuhörenden.
• Achtung: Lesungen dürfen nur stattfinden, wenn mindestens 5 Zuhörende anwesend sind.

4. Honorarauszahlung
Die maximale Honorarhöhe beträgt derzeit einheitlich € 50. Bei mehr als 8 Mitlesenden reduziert sich das Honorar für jede/n einzelnen entsprechend, s. 2.).
• Jede/r Mitlesende füllt eine Honorarnote aus, die folgende Angaben enthalten muss:
Name und Adresse des/der Mitwirkenden,
Autor/in und Titel des Stückes,
Veranstaltungsort und -datum,
Höhe des ausbezahlten Honorars,
Datum und Unterschrift
(Eine Honorarnote als Kopiervorlage wird den Honoraren bei Übergabe beigelegt.)
http://www.lesetheater.at/downloads/Honorarnote1WrLT.doc )
• Der/die Verantwortliche oder ein/e Mitwirkende/r kann die Honorare für finanzierte Leseaufführungen bei der Aussendung des „LeseZeichens“, in dem die Lesung angekündigt wird (17:00 bis 19:00, Ort siehe Lesezeichen) abholen.

5. Öffentlichkeitsarbeit
Als Verantwortliche/r bin ich zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit:
• Für die Ankündigung im „Lesetheater LeseZeichen“ sende ich meine Informationen rechtzeitig bis zum Redaktionsschluss (nachzulesen im jeweiligen „LeseZeichen“): an mail@lesetheater.at oder Susanna C. Schwarz-Aschner, Beduzziweg 15/C, 1230 Wien.
• Die Ankündigung muss enthalten: Autor/in, Titel, Veranstaltungsort, Datum, Uhrzeit und Mitwirkende, Verantwortliche/r (die lange übliche Abkürzung "VA" ist missverständlich und soll nicht mehr verwendet werden. Statt dessen kann es heißen: "verantwortlich", oder z. B. Verantwortliche/r, Gestaltung, Textauswahl, Konzept, Zusammenstellung oder Ähnliches.)
ACHTUNG: wenn die Info für meine Veranstaltung nicht rechtzeitig vor Redaktionsschluss eintrifft und daher ins "LeseZeichen" nicht aufgenommen werden kann, gibt es KEINE HONORARE!
• Zusätzlich kann ich für die Werbung Flyer kopieren, die die obigen Angaben enthalten sowie das Logo des 1.WrLT, und eventuell einen Hinweis auf die Unterstützung durch Wien Kultur, Bundeskanzleramt, Basis.Kultur.Wien sowie ggf. sonstige Geldgeber.
• Informationen über unsere sonstigen Werbemittel gibt es hier (Logo zum Download, Banner, Flaggen): http://www.lesetheater.at/details.php?xp=21
Ich plane, bei meiner Leseaufführung Film- oder Fotoaufnahmen zu machen:
• Dafür ist von allen Mitwirkenden das Einverständnis einzuholen.
• Sollte das Publikum gefilmt oder fotografiert werden, so muss auch dieses um Erlaubnis gefragt werden.
• Ohne ausdrückliche Zustimmung der abgebildeten Personen ist die Veröffentlichung von Bildern im Internet nicht gestattet.

6. Termin, Ort, Technik
• Vor der Festlegung des Lesetermins kläre ich mit einem Mitglied des Dreiergremiums, ob der gewünschte Termin noch frei ist:
Kontakte: mail@lesetheater.at oder Jakub Kavin 0650/620 45 54, Susanna C. Schwarz-Aschner 0699/19 44 11 86 oder Gabriele Stöger 0676/541 72 50). Laut Beschluss der Generalversammlung dürfen nicht zwei LT-Veranstaltungen am selben Abend stattfinden.
Es besteht auch die Möglichkeit selbst im Lesetheater-Kalender nachzuschauen, welche Termine noch frei sind:
https://calendar.google.com/calendar/embed?src=lesetheater%40gmail.com
• Zur Unterstützung bei der Raumsuche gibt es eine Liste aller bisherigen Veranstaltungsorte an denen Lesungen des 1. WrLT stattgefunden haben (bei Gabriele Stöger anzufordern).
• Es gibt Leselampen, die für jede Veranstaltung benützt werden können. Eine möglichst frühzeitige Anmeldung unter mail@lesetheater.at oder bei Susanna C. Schwarz-Aschner unter 0699/19 44 11 86 ist empfehlenswert, um eine rechtzeitigen Übergabe zu vereinbaren.

Achtung: Eine Reihe von Spielorten hat die Anzahl der stattfindenden Leseaufführungen des 1. WrLT beschränkt. (Literaturhaus: dzt. 5/Jahr, Sittl-Sommerprogramm). Bitte daher derartige Raumwünsche am besten gleich bei der Einreichung, jedenfalls möglichst frühzeitig, bekannt zu geben. Bei zu vielen Bewerbungen für einen solchen Spielort, behält sich das Dreiergremium die Auswahl vor.

7. Spenden
Neben den Subventionen der öffentlichen Hand sind Spenden die wichtigste Finanzquelle.
• Als Verantwortliche/r der Lesung weise ich vor und nach der Lesung (und auch in einer eventuellen Pause) das Publikum ausdrücklich auf das Spendenkörbchen hin.
• Das Spendenkörbchen bei der Veranstaltung gut sichtbar aufstellen, eventuell mit einem Schild (z.B. "Danke für die Spenden" o. ä.).
Achtung: Auf Einladungen und Flyern ist die Formulierung "Eintritt freie Spende" NICHT erlaubt. (Vorschlag: "Eintritt frei, über Spenden freuen wir uns" oder Ähnliches.)
Ebenso ist das "aktive Absammeln" von Spenden bei der Veranstaltung aus Gründen der AKM-Gebührenbefreiung nicht gestattet.

Gutes Gelingen!

Das Dreiergremium:
Jakub Kavin, Susanna C. Schwarz-Aschner, Gabriele Stöger